Tagesarchiv: Mittwoch, der 2. April 2008

Sydney und Adelaide

Viel Zeit hatten wir an unserem zweiten Tag in Sydney nicht mehr, aber dennoch wollte wir zwischendrin mal unser Erlebtes ins Blog stellen. Also dachten wir uns, dass ein Frühstück im Starbucks mit kostenlosem Wireless Internet-Zugang genau das Richtige ist. Naja – Frühstück gab es schon, nur kostenlosen Internetzugang gibt es bei Starbucks Australia im Gegensatz zu Starbucks Singapur leider nicht. So zogen wir nach dem Frühstück unverrichteter Dinge davon, dafür nun aber mit dem Laptop im Rucksack weiter ins Australian Museum. Wir sehen uns Ausstellungen an über Vögel und Käfer, Dinosaurier und Skelette, Mineralien, Papua Neuguinea und Aboriginie Kultur. Das Museum ist durchaus sehenswert, vorallem die Austellung zu den autralischen Ureinwohnern hat beeindruckt.

Zurück im Hotel klären wir die morgige Fahrzeugübergabe in Adeleaide mit Chris vom Travel Car Center (TCC). Mit einem Shuttle-Bus werden wir zum Flughafen gebracht und finden die erste Gelegenheit unseren Blog online zustellen.

Sydney hat uns zwei Tage mit Sonne und warmen Temperaturen verwöhnt, Adelaide empfängt uns bei 15°C mit Regen. Unser erster Inlandsflug in Australien verlief problemlos.

Der abendlich Ausflug zur Restaurantsuche enttäuschte, da ab 22 Uhr in Adelaide die Gehsteige hochgeklappt werden. Kurzer Imbiss und ab ins Hotel. Morgen um 9 Uhr holen wir das Auto ab …

Anreise nach Singapur

Ich dachte, ich hätte schon so ziemlich alles bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen erlebt – von Schuhe ausziehen über abgetastet werden über Fragen zu leeren Marmeladengläsern…

Aber so ein Flug nach Australien kann ja einiges verändern, denn heute kam dann doch noch einmal ein neuer Aspekt hinzu: Sprengstoffkontrolle. Ich wurde von einer streng blickenden Dame gebeten, sie zu begleiten – in einem abgetrennten Bereich stand dann dort ein Monster von einem Analysegerät und eine weitere, nicht mehr ganz so streng blickende Dame wischte dann mit einem Teststreifen erst über mein Fernglas, dann über ein ausgewähltes Buch. Da ich mich in letzter Zeit von Sprengstoffen aller Art ferngehalten hatte, war die Kontrolle hiermit beendet und es ging weiter.

Der Vorteil eines Nachtflugs ist, dass man doch einen guten Teil der langen Zeit verschlafen kann und so waren auch nur noch etwas über 2 Stunden Flugzeit übrig, als ich wieder aufwachte. Die restliche Zeit schaute ich mir noch “10 canoes” an, einen australischen Film in aboriginal Sprache mit englischen Untertiteln. Sehr interessant und eine schöne Einstimmung.

In Singapur angekommen verlief alles recht problemlos am Flughafen, wir tauschten noch ein wenig Geld um und nahmen dann ein Taxi zu Thilos Wohnung. Erste Etappe erreicht.