Ziemlich übermüdet kamen wir in Cairns an, erkundigten uns am Flughafen nach einem Shuttle Service und nach versprochenen 10-15 Minuten, die meiner Uhr nach dann doch eher einer halben bis dreiviertel Stunde glichen, kam unser Shuttle Service, der uns in unser Hotel, das Bay Village Tropical Retreat, brachte.
Wir machten eine kleine Erholungspause und beschlossen dann, Cairns zu erkunden. Entlang der Esplanade machten wir uns auf den Weg ins City Center, und schon sehr bald stellten wir fest, dass Cairns ein Ort ist, an dem man es wirklich aushalten kann. Entlang der Esplanade sind überall kleine Rastplätzchen mit öffentlichen, kostenlosen Gasgrills an denen man sich sein BBQ bereiten kann. Ein Weilchen weiter kommt man am öffentlichen Freibad vorbei, das ebenfalls für jedermann kostenlos ist.
Da wir doch schon recht hungrig waren, bestellten wir gleich beim ersten Restaurant, das uns über den Weg lief etwas zu essen. Als wir das Essen dann in wunderschöner Atmosphäre dann auf dem Tisch hatten und erst recht später, als wir auch mal in einem echten Café gegessen hatten, merkten wir, dass dieses Essen ein echter Griff ins Klo war. Naja, wenigstens einigermassen satt wurden wir, das war aber auch schon alles, was man dem Gutes abgewinnen konnte.
Auf dem Nachhauseweg zum Hotel schlenderten wir an einem Didgeridoo-Geschäft vorbei und da fiel uns ein, dass wir ja noch eine CD mit authentischer Aboriginal-Musik kaufen wollten. Wir begannen ein Gespräch mit dem Ladeninhaber, der übrigens mit einer Deutschen verheiratet ist und Nürnberg nicht kannte, wohl aber Erlangen, ein Gespräch und wenige Minuten später waren wir mitten drin in unserer ersten Didgeridoo-Übungsstunde. Nach einer Weile kamen auch schon die ersten Töne, die tatsächlich nach Didgeridoo klangen aus dem ungewohnten Instrument. Nach wiederum einer etwas längeren Weile gelang es uns dann auch, ansatzweise die komplizierte Zirkuläratmung zu meistern und wir entschlossen uns zum Kauf eines Didge, wie der Australier zu sagen pflegt…
Dann kamen wir noch in den Genuß eines echten Essens, 2mal Fish and Chips für den Preis von einem und diesmal wirklich lecker!
Und weil der Abend noch jung war, namen wir im Anschluss gleich noch die nächste Didgeridoo-Stunde…
Kostenlose Gasgrills zum Grillen im Park sind eine tolle Idee. Das wäre in Deutschland auch eine schöne Idee. Besser als die Einweggrills, die die Leute in die wenigen Parks mitnehmen, in denen Grillen erlaubt ist.
Soetwas ist in Deutschland nicht so einfach durchsetzbar ?leider? es bringt mal mehr und mal weniger Vorteile: Sicherheit, Komfort, Service, Kosten ect…
Für uns wäre es nicht direkt möglich, alleie die vielen Vorschriften welche dagegen sprechen!
ha…
ich finde es immer wieder klasse wie klein die Welt ist. Hab’ in New York mal einen Strassenmusiker kennengelernt, der aus Brasilien kam und mal 5 Jahre in meiner Heimatstadt gelebt hatte …
Leider war ich noch nie in Australien oder Neuseeland, aber wenn man in Deutschland ein Instrument kauft und das nicht spielen kann, zeigt dir niemand wie das geht
Aber was mich jetzt interessieren würde, wäre, was kostet denn so ein Didgeridoo?? Wird bestimmt billiger sein, als in Deutschland… Da fällt mir gerade ein, dass man dann ja auch noch Zoll und Transport zahlen muss… Naja, aber ne Info wäre lieb
Danke, der Tobi
.-= Camping mit Tobi´s last blog ..Hohes Ufer – Ferien an der Küste =-.
Hallo Tobi
Die Preisspanne bei Didgeridoos geht von 50 Australischen Dollars bis zu ein paar tausend – das kommt sehr daruaf an, ob es ein Originalinstrument ist, oder von Backpackern mit Ferienjob gemacht wurde, ob der Ton tatsächlich auf einen Ton der Tonleiter gestimmt ist, so dass man auch mit anderen Instrumenten zusammenspielen kann und dann in erster Linie auf die Künstlerische Gestaltung. Es gibt einfache Didgeridoos ohne irgendwas, dann gibt es bemalte, mit Zierschnitzereien versehene, mit Brandings versehene und jede Kombination aus den Vorgenannten.
wenn ich mich recht erinnere hat mein Didge so etwa 270 australische Dollar gekostet. Ich würde jedem empfehlen, das Didgeridoo als Handgepäck mitzunehmen, denn dann spart man sich Versandkosten und Zoll. Die waren nämlich doch relativ heftig, ich glaubes waren 90 Dollar versand und dann in Deutschland fast nochmal 50Euro Zoll – die Zahlen habe ich aber nicht mehr so genau im Kopf…
Gruß
Michael
Diese Idee mit dem öffentlichen Grill fände ich für Deutschland auch ganz toll…
kann man eigentlich gute Didgeridoos auch in Deutschland kaufen oder kann man die guten nur in Australien kaufen??
Hallo Bernd
Tja, ich fürchte wir haben halt nicht so viel Erdgas wie Australier
Man kann auch in Deutschland gute Didges kaufen, such einfach mal bei Google nach “Didgeridoo kaufen”, da findest Du einige Firmen die da Angebote haben, auch mit Import aus Australien etc.
Gruß
Michael
Wow, you picked up circular breathing really quickly. It took me several weeks of trial and error before I could do it. Good show!
Man das hört sich ja interessant an. Ich war letzes Jahr für 4 Monate in Neuseeland und bin danach noch eine Woche auf Fiji gewesen und dann 2 Wochen Sydney. Hab in Sydney auch einen Mann gesehen, der Didgeridoo gespielt hat. Sehr interessant anzuschauen
Auch gleich mal n Foto gemacht. Hab mich aber nicht selbst daran versucht!