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	<title>Australien Abenteuer 2008 &#187; Allgemeines</title>
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	<description>achteinhalbtausend Kilometer durch’s Outback</description>
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		<title>Stuart Highway</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 12:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Busch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Stuart Highway]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Campingplatzaufenthalt nutzen wir selbstverständlich auch, um einer vernünftigen Morgentoilette zu fröhnen. Duschen, Rasieren, Frühstücken und ab in die Innenstadt von Coober Pedy. Dort wollen wir Emails checken und noch ein paar Sachen erledigen. Das Sachen erledigen zieht sich etwas länger hin und so kommen wir erst gegen halb zwei in Fahrt Richtung Ayers Rock. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Campingplatzaufenthalt nutzen wir selbstverständlich auch, um einer vernünftigen Morgentoilette zu fröhnen. Duschen, Rasieren, Frühstücken und ab in die Innenstadt von Coober Pedy. Dort wollen wir Emails checken und noch ein paar Sachen erledigen. Das Sachen erledigen zieht sich etwas länger hin und so kommen wir erst gegen halb zwei in Fahrt Richtung Ayers Rock.</p>
<p><a href="http://www.australienreiseblog.de/files/2008/04/dsc01531.jpg"><img src="http://www.australienreiseblog.de/files/2008/04/dsc01531-small.jpg" alt="DSC01531" align="right" height="149" hspace="10" width="225" /></a> Wir fahren noch auf Naturstraße/Wellblech zu den Breakaways, einer natur- und erosionsgeschaffenen farbenprächtigen Hügellandschaft. Etwa 35 km nördlich von Coober Pedy gelangen wir dann auf den Stuart Highway. Eine asphaltierte, endlos lange Strecke, die den Süden mit dem Norden Australiens verbindet. Gesäumt ist der Highway von Känguru- und Rinderkadavern. Bleichende Skelette liegen am Straßenrand. Von frischeren Kadavern steigen Adler und Krähen in die Lüfte. Einige Kilometer nach Marla schlagen wir uns in die Büsche und legen den Vierradantrieb ein.</p>
<p><a href="http://www.australienreiseblog.de/files/2008/04/dsc01430-1.jpg"><img src="http://www.australienreiseblog.de/files/2008/04/dsc01430-1-small.jpg" alt="DSC01430" align="right" height="149" hspace="10" vspace="10" width="225" /></a> Über Stock und Stein winden wir uns an einem Hügel entlang, um ein schönes Buschcamp einrichten zu können. Ohne Hunger bleibt heute die Küche kalt. Wir köpfen eine Flasche Cabernet Merlon und genießen, wie meist, die Ruhe, das Lagerfeuer und den aufgehenden Sternenhimmel. Auf einer kleinen Nachtexkursion versuchen wir exotische Insekten zu finden, allerdings beschränkt sich die Ausbeute auf eine Spinne und Stabheuschrecke.</p>
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		<title>Wer Fliegen mag &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 12:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Busch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Fliegen mag, wird Australien lieben! Diese putzigen Tierchen begleiten uns bei Schritt und Tritt &#8211; wieder eine echte Attraktion! Man ist gewillt zu glauben, dass die Fliegen es als ihre Aufgabe sehen, einen permanent zu betreuen. Es vergeht kein Augenblick, in dem nicht eine Fliege versucht ihren Weg in die Nase, Ohren oder Mund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.australienreiseblog.de/files/2008/04/dsc01593.jpg"><img src="http://www.australienreiseblog.de/files/2008/04/dsc01593-small.jpg" alt="DSC01593" align="left" height="149" hspace="10" width="225" /></a>Wer Fliegen mag, wird Australien lieben! Diese putzigen Tierchen begleiten uns bei Schritt und Tritt &#8211; wieder eine echte Attraktion! Man ist gewillt zu glauben, dass die Fliegen es als ihre Aufgabe sehen, einen permanent zu betreuen. Es vergeht kein Augenblick, in dem nicht eine Fliege versucht ihren Weg in die Nase, Ohren oder Mund zu bahnen. Selbstbewusst laufen Sie übers offene Auge. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn beim Atmen eine Fliege Achterbahn durch den Nasen-Rauchenraum nimmt, bevor sie wieder ausgehustet wird. Schlechter für die Fliege, wenn sie dabei verschluckt wird. Jedenfalls sind sie allgegenwärtig und immer emsig am rumsurren und rumkrabbeln. Drum: Wer Fliegen mag, wird Australien lieben! Nichtsdestotrotz, wer es vermag diese Plagegeister nicht in den Kopf &#8211; im geistigen Sine &#8211; gelangen zu lassen und deren permanentes und penetrantes Kitzeln an allen empfindlichen Hautpartien ignoriert, der wird Australien auf alle Fälle lieben lernen. Die Landschaften, die Leute und die Orte sind einmalig und können einen süchtig machen.</p>
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		<title>Aborigines in Australien</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 04:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Busch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[In Coober Pedy bekamen wir einen Einblick in die Integration der einheimischen Aborigines in die &#8220;weiße&#8221; Gemeinde. Von der Aborigine-Austellung im Australien Museum in Sydney, wissen wir z.B. dass früher Aborigine-Kinder von Ihren Familien getrennt wurden, um sie nach unseren Maßstäben auszubilden und christlich zu erziehen. Diese brutalen Machenschaften wurden lange Zeit von den weißen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.australienreiseblog.de/files/2008/04/dsc01498.jpg"><img src="http://www.australienreiseblog.de/files/2008/04/dsc01498-small.jpg" alt="DSC01498" align="left" height="149" hspace="10" width="225" /></a>In Coober Pedy bekamen wir einen Einblick in die Integration der einheimischen Aborigines in die &#8220;weiße&#8221; Gemeinde. Von der Aborigine-Austellung im Australien Museum in Sydney, wissen wir z.B. dass früher Aborigine-Kinder von Ihren Familien getrennt wurden, um sie nach unseren Maßstäben auszubilden und christlich zu erziehen. Diese brutalen Machenschaften wurden lange Zeit von den weißen Australiern verschwiegen und erst der letzte Premierminister hat sich dazu öffentlich bekannt und offiziell bei den Aborigines entschuldigt. Dennoch blieb es bei dieser Entschuldigung, was den Frust bei den Aborigines entsprechend erhöht hat. Eine Entschädigung wäre wohl angemessener gewesen.</p>
<p>In Coober Pedy ist es jedenfalls offensichtlich, dass viele der Aborigines an der Flasche hängen und überall rumlungern. Ein trauriges Bild, das hier dargeboten wird. Einst zogen sie selbstständig durch die Wüsten Australiens und waren Künstler im Überleben in dieser unwirtlichen Gegend und jetzt sind sie so degeneriert, dass nur noch der Alkohol für sie der Ausweg zu sein scheint. Das ist nichts worauf Australien Stolz sein kann.</p>
<p>Man stelle sich mal vor, man würde aus seiner (Groß)stadt rausgerissen und in den Busch gesetzt. Man kümmere sich um die wichtigsten Bedürfnisse, wie Essen, Trinken, Dach überm Kopf und das war&#8217;s. Man sitzt also im Busch und hat alles, um überleben zu können. Alles andere, das im gewohnten Umfeld zur Verfügung stand &#8211; Waschmaschine, Küche, Bad, Kühlschrank, TV, Arbeit, Vereine, etc. &#8211; ist alles weg &#8230; Keine schönen Aussichten, oder?</p>
<p>Wir haben aber auch schon Australier getroffen, die besorgt sind, ob des für viele offensichtliches Rassismus in der australischen Gesellschaft und die uns berichtet haben, dass es durchaus gut funktionierende Communities (z.B. in Arnhem Land) gibt, in der die Aborigines in Einklang mit Ihrer Kultur leben können.</p>
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		<title>Ab ins Outback</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 02:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Busch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir checken aus und lassen uns mit dem Taxi in die Marionstreet kutschieren, wo uns Chris von TCC schon erwartet. Ein sympathischer Schweizer empfängt uns und geht mit uns alle Formalitäten durch. Er erklärt alle Einzelheiten am Auto und verrät noch ein paar Outback Tipps. Für eine kleine Probefahrt mit dem Landcruiser im Linksverkehr begleitet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir checken aus und lassen uns mit dem Taxi in die Marionstreet kutschieren, wo uns Chris von TCC schon erwartet. Ein sympathischer Schweizer empfängt uns und geht mit uns alle Formalitäten durch. Er erklärt alle Einzelheiten am Auto und verrät noch ein paar <a href="http://www.australien-blogger.de/der-ultimative-guide-zum-uberleben-eines-outback-roadtrips/" target="_blank">Outback Tipps</a>. Für eine kleine Probefahrt mit dem Landcruiser im Linksverkehr begleitet uns Chris noch kurz, dann verabschiedet er uns.</p>
<p>Die Schaltung ist links, was mich die ersten Schaltversuche ins Leere greifen lies. Der Blinker ist natürlich auch nicht da, wo er hingehört. So müssen die Verkehrsteilnehmer an meinem Scheibenwischer Spur- oder Richtungswchsel ablesen. Ansonsten habe ich mich erstaunlich schnelle an den Linksverkehr gewöhnt. Mal sehen, wie ich mich zu Hause mit dem &#8220;normalen&#8221; Verkehr wieder anstelle.</p>
<p>Wir gehen einkaufen. Zwei Einkaufswägen voll mit Lebenmittel, Wasser und diversen anderen Sachen für schlappe 370 AUS$ werden im Auto verstaut. Chris hat uns im Einkaufzentrum noch mal gesucht, da meine Kreditkarte wohl Schwierigkeiten machte. Mit 180 Litern Biodiesel, dass wir gerade noch geschöpft haben, begeben wir uns in Richtung Port Augusta. Bei einem kleinen Zwischenstopp an einem Rasthof nehmen wir unsere erste Mahlzeit für heute ein, während Sittiche, Kakadus u.ä. über den Köpfen rumflattert. Bereits in Sydney und Adelaide waren wir über die exotische Tierwelt überrascht. Rote, grüne oder besser, bunte Sittiche flattern zwischen den Bäumen rum, wärend Ibise im Hydepark rumspazieren und mit ihren langen Schnäbeln nach Würmern im Erdreich rumstochern.</p>
<p>Wir fahren Richtung Hawker bei den Flinders Ranges. Die Bewölkung ist gänzlich verschwunden und der Himmel ist stahlblau. Die rote Erde und Hügel bieten einen beeindruckenden Kontrast zum Himmel. Dieser Teil Australiens wurde wohl von einer großen Dürre heimgesucht, jedenfalls ist alles staubtrocken und verdörrt. Unsere Blicke schweifen immer wieder suchend übers Land, um unser erstes Känguru nicht zu verpassen. Die zuvor noch schnurgerade Straße schlängelt sich nun durch die Southern Flinder Ranges. Ich sehe was hüpfen &#8230; sofort halte ich am Seitenstreifen, damit wir den nachschauen können. Und tatsächlich, unser erstes Känguru. Wenige Kilometer nach Quorn beschließen wir unser Nachtlage aufzuschlagen. Wenige Meter vom Straßenrand, die Straßen sind durch Viehzäune begrenzt, stellen wir das Auto ab, bauen das Dachzelt bereits in der aufziehenden Dämmerung auf. Es wird schnell kälter und der Wind treibt die letzte Tageswärme aus den Knochen. Bei unter 10 °C kochen wir und genießen den unglaublichen Sternenhimmel. Es gibt leckeren Salat mit Putenbruststreifen. Unsere erste Nacht im Outback &#8230;</p>
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