Nachtrag Barramundi angeln

As the Barramundi is a widely unknown fish in Germany I now refer to the question which we were asked so many times. So I got some information about it on Wikipedia: Continue reading »

Barramundi angeln und mehr im Kakadu National Park

Of course we expected mosquitoes at the Kakadu National Park. There are quite many areas of flood and the rivers are filled up all the time of the year. But that we expected the next morning blew up my imagination. The mosquitogaze was full of these vampires that were waiting for us coming out of our tent. Continuously some of these mosquitoes were breaking in the tent. DSC03316Unfortunately there are many holes to get in. We were able to deal with these vampires but what was about the mosquitoes outside of the tent. Micha took courage flouncing down in order to get insecticide. Then the fight was just beginning. It was a carnage that caused an immense cough irritated by the toxic gas cloud that broke into the tent. The carnage was short but hard. The can was empty and all around were lying the dead bodies of the mosquitoes. That was enough time to inject oneself with insecticide. The mosquitoes, however, weren’t deeply impressed. The sun was getting hotter the mosquitoes were getting less. Now we could have breakfast with the remained bean meal in a relaxed way.

In the beauty farm, the so called facilities, we indulge in a long shower, shave, dental and skin care. In spite of all this care we need a mosquitoes repellent because the vampires don’t stop with stinging. At the reception desk we are drinking our cappuccino and are surfing through the internet.

DSC03457At one o’clock Dean picks us up to go fishing. With his boat on board we went by car through the flood area. By boat we went to a green with water plants extended scenic rivers. He talks much about the local marine wildlife, at the beginning in simply spoken english until he began to speak in common english when he noticed that we were able to understand it. During the sleep of a crocodile he told us, that the bigger ones had names. There are Tripod the three leg Croc; Blacky, which snapped off Crocs’ leg and which is being called Blacky as a result of his black colour because he just lives in freshwater. And Pluto, too.

Once an Aborigine have been walking in the everglades when his dog was eaten by an Croc. So he called the crocodile Pluto. This is an interesting and curious example of a gravestone.

Furthermore we saw the only stork of Australia, the Jabaru. We could also see other species of birds acording to Dean who haven’t ever had such a successful photo-safari with his boat. We could take a photo of the Rufus Night Heron from eye to eye. The Forest Kingfisher didn’t escape when we affraid him in order to get some photos. A famous meal of the Aborgines seem to be the Magpie Geese which appeared in droves or its eggs. The colourful Rainbow Bee Eater jumped into the water in front of us in order to catch the flying mosquitoes. Elegantly the White Bellied Seaeagle landed on the tree the secondlargest australian bird of pray and presented himself like a king for the photo shoot. The Whisteling Kite, also a raptor, is always at our side through all of Australia. We could see him like a successful hunter flying away with a snap in his claws. The funny Kakadus made us much pleasure with its curious acrobatics in the tree. Sometimes it seems to be that they hang in a helpless situation either upside down a tree or ore hingen in einer aussichtlosen Lage, entweder kopfüber an einem Ast oder gar nur noch am Schnabel mit Ihren Krallen nach einem rettenden Ast angelnd. Ein markerweichendes, aufgeregtes Geschrei kündigt einen Whisteling Kite an, der sogar noch die Dreistigkeit besitzt, auf dem kakadubesetzten Baum zu landen. Unter Protest wechseln die Kakadus zum Nachbarbaum. Lautes Schmatzen im Wasser, so Dean, bedeutet, dass der Barramundi wieder einen Fisch an der Wasseroberfläche eingesaugt hat. Die Jagdmethode ist nämlich ebenso einfach wie effizient. Der Barramundi reißt seine riesiges Maul auf und saugt durch den Unterdruck seine Beute einfach ein.

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DSC03369Es geht ans Angeln. Dean erklärt uns, dass der Wobbler (mit Haken besetzter Fischdummy) ruckartig durch das Wasser gezogen werden sollte. Dahinter vermutet der Barramundi einen kranken Fisch und stürzt sich auf ihn, so die Theorie. Er demonstriert die Praxis kurz und sehr beeindruckend, denn der erste Barrumundi hängt bereits am Haken. Dean drückt mir die Rute in die Hand und ich ziehe den 53 cm langen Barramundi an Deck. Leider liegt er mit dieser, für mich trotzdem beeindruckenden Größe, noch unter dem Fangmaß. Er wird wieder in die Freiheit entlassen. Micha und ich versuchen unser Glück und irgendwann fange ich einen, der leider mit seinen 54 cm immer noch unter den 55cm Fangmaß liegt, also zurück ins Wasser. IMG 1696 Wir fangen weitere noch kleinere Barramundis, bis Micha unser Abendessen sichert. Mit knapp über dem Fangmaß, hat dieser Fisch leider nicht so viel Glück und wird von Dean fachmännisch getötet. Später filetiert er ihn noch für uns, wir freuen uns auf etwa ein Kilogramm Barramundi-Filet zum Dinner. Um Deans Office, wie er diesen Teil des Kakadu National Parks nennt, beneide ich ihn. Überflutete Wiesen, Seerosen, überall kreischende und gackernde Vögel, gegenüber von uns taucht ein Saltie auf und geht wieder unter. Kanufahren ist hier im Übrigen zur Sicherheit der Kanufahrer verboten, denn diese scheinen von Salties manchmal attackiert zu werden, während ein Motorboot von der Form wohl weniger einem Konkurrenten ähnelt und in der Regel unbehelligt bleibt. Trotzdem scheint auch das Motorengeräusch vom machen Salties als Knurren eines Konkurrenten aufgefasst zu werden. Es gab auch schon solche Unfälle mit Motorbooten. Wir fühlen uns jedenfalls ziemlich sicher in Deans Boot und genießen den Ausflug in vollen Zügen. Gegend Abend sorgt die Sonne für eine besondere Stimmung. Die Landschaft reflektiert sich im stillen Wasser, die Vögel machen Lärm, die Fische springen und die Fliegen sind ebenso präsent.

DSC03461Unser Barramundi-Filet wird zu einem unserer köstlichsten Gerichte dieser Reise verarbeitet. Wir sind von dem zarten Fleisch überwältigt und sind uns einig, dieser Tag war definitiv einer unserer Reisehöhepunkte. Leider zwingen mich die Mücken in lange Klamotten, was unwillkürlich zu permanentem Schwitzen führt. Tja, schwitzen oder von Mücken maltretiert werden, das sind die Optionen. Trotzdem finden sie natürlich verwundbare Stellen, schon lange habe ich das Zählen den Stiche aufgegeben.

Derby und Geiki Gorge

DSC02534Den Morgen beginnen wir mit Pfannkuchen, bevor wir in Fitzroy Crossing einlaufen. Die Geiki Gorge ist unser Ziel. In der Touristinfo erfahren wir, dass es leider noch keine Bootstouren gibt, dafür sind wir jahreszeitlich noch zu früh dran. Um unseren Tatendrang nachzugeben machen wir zumindest eine kleine Wanderung, in der Hoffnung ein paar der exotischen hier ansässigen Tiere zu finden. Angeblich gibt es hier Freshies (Süsswasserkrokodile), Sägefische und Stachelrochen (alles im Süßwasser!), doch leider bleibt das alles unseren Augen verborgen. Trotzdem sehen wir zumindest ein paar Schützenfische am Ufer des Fitzroy River nach Futter patroullieren. Das viele Geraschel im Gestrüpp entpuppt sich sehr schnell als DSC02508 Heuschreckenarmada. Mit jeden Schritt springen etwa fünf Heuschrecken in allen Farben und Größen auf und flattern aufgeregt davon. Die Schlucht hat außer Hitze weiter nichts aufregendes zu bieten und so machen wir uns weiter auf den Weg nach Derby, dem Startpunkt der Gibb River Road. Mit der Zeit sehen wir immer häufiger die Boabtrees (Flaschenbäume), für die diese Gegend bekannt ist. Diese Bäume können offensichtlich, wie wir es mit eigenen Augen zu sehen bekommen, so groß werden, dass locker ein paar Personen darin Platz finden. Die Bäume können innen ausgehöhlt sein, was deren Vitalität aber scheinbar keinen Abbruch tut. Jedenfalls hat der Prisontree kurz vor Derby genau diesen Zweck erfüllt. Gefangene wurden darin temporär eingesperrt. In Derby begeben wir uns auf einen Campingplatz und gönnen uns mal wieder einen ausgiebige Dusche. Die mehreren Lagen aus Sonnencreme, Schweiß, Staub und Mückenmittel haben uns mittlerweile schon gut imprägniert. Die Seife kann die Kruste aber dann doch aufweichen und entfernen.

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Die schlimmste zu befürchtende Nachricht für unsere Reise hören wir von unserem Campsite-Besitzer, die Gibb River Road ist gesperrt. Unser ganzer Plan platzt auf einmal und wir sind ratlos, was wir nun tun sollen. Ein erster vernünftiger Ansatz ist, ins Hafenrestaurant zu gehen und einen gegrillten Barramundi zu verspeisen. Der Barramundi ist äußerst lecker und wir werden mit Sicherheit mal wieder Barramundi essen – wer weiß, vielleicht werden wir ja auch noch selber Barramundi angeln?

Der anschließende Besuch im Internet-Café verschafft etwas Licht in unserer Situation. Es ist nicht die ganze Strecke gesperrt. Wir schöpfen die Hoffnung, dass wir zumindest einen Teil der Strecke fahren können. Trotzdem wird es uns nicht erspart bleiben, die gleiche Strecke anschließend wieder zurückzufahren und leider auch die 900 km Great Northern Highway nach Kununurra. Unsere bereits gebuchten Flüge nach Cairns können wir offensichtlich nicht mehr stornieren, ohne Totalverlust der Ausgaben zu erleiden. Deshalb entfällt die Option, ggf. das Auto direkt nach Cairns zu fahren, vorausgesetzt Chris von TCC hätte dem zugestimmt.