Die Chinatowns dieser Welt sind schon alle ziemlich ähnlich, allerdings immer wieder ein Erlebnis. Das rege Treiben in den Gassen, die ungewöhlichen Gerüche und Düfte und das exotische Essen versetzt einen schnell in Urlaubsstimmung. Getrocknete Seepferdchen liegen neben gekreuzigten Trockenechsen, überhaupt scheint alles getrocknet zu werden. Selbst Fisch, Stengel und Kräuter alles was man nicht kennt liegt hier rum und wartet darauf in den Kochtopf zu fliegen. Trotz der merkwürdigen Ingedenzien schmeckt uns die Küche immer wieder.
Das Wetter hier macht wahrlich zu schaffen. Kaum verläßt man einen klimatisierten Raum, steht man wieder mitten in der Schwüle und seinem eingen Saft. Klimatisiert wird hier alles und scheinbar versucht man die Temperatur Singapurs zu senken in dem die Türen der Läden offen bleiben. Betritt man jedenfalls naßgschwitzt wieder eine Mall oder Taxi, stehen die Haare zu Berg, weil’s halt einfach zu kalt ist. Die Häuserfronten sind mit Klimaanlagen zugepflastert, ein Hoch der globalen Erwärmung! Autos laufen ständig, damit die Klimaanlage mitlaufen kann. Energie scheint hier auch nur aus der Steckdose zu kommen …