Anreise nach Singapur

Ich dachte, ich hätte schon so ziemlich alles bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen erlebt – von Schuhe ausziehen über abgetastet werden über Fragen zu leeren Marmeladengläsern…

Aber so ein Flug nach Australien kann ja einiges verändern, denn heute kam dann doch noch einmal ein neuer Aspekt hinzu: Sprengstoffkontrolle. Ich wurde von einer streng blickenden Dame gebeten, sie zu begleiten – in einem abgetrennten Bereich stand dann dort ein Monster von einem Analysegerät und eine weitere, nicht mehr ganz so streng blickende Dame wischte dann mit einem Teststreifen erst über mein Fernglas, dann über ein ausgewähltes Buch. Da ich mich in letzter Zeit von Sprengstoffen aller Art ferngehalten hatte, war die Kontrolle hiermit beendet und es ging weiter.

Der Vorteil eines Nachtflugs ist, dass man doch einen guten Teil der langen Zeit verschlafen kann und so waren auch nur noch etwas über 2 Stunden Flugzeit übrig, als ich wieder aufwachte. Die restliche Zeit schaute ich mir noch “10 canoes” an, einen australischen Film in aboriginal Sprache mit englischen Untertiteln. Sehr interessant und eine schöne Einstimmung.

In Singapur angekommen verlief alles recht problemlos am Flughafen, wir tauschten noch ein wenig Geld um und nahmen dann ein Taxi zu Thilos Wohnung. Erste Etappe erreicht.

Nach Australien hüpfen – Flug ist gebucht

Der Beitrag heißt nicht etwa so, weil ich schon mal an Känguruhs gedacht hätte… heute haben wir den Flug gebucht und weil wir zwischendrin noch eine Station in Singapur einlegen und meinen Freund Thilo dort besuchen, und dann noch einen Zwischenstop in Sydney machen, kommt der Vergleich doch recht nahe. Nach einer halben Ewigkeit Wartezeit im Reisebüro, ein bisschen hin und hergerechne und gesuche, haben wir unseren Flug gefunden und gebucht. Wir haben auch viel im Internet gesucht – es ist gar nicht so einfach, einen Flug nach Australien zu buchen. Wir haben nun aber einen sehr günstigen gefunden und haben den Flug heute fest gebucht.

Die Planung wird hiermit also ernst! Jetzt fehlt uns noch ein guter Geländewagen mit der passenden Ausrüstung für Outback-Touren und ein, zwei Hotelübernachtungen, dann sind die Rahmenbedingungen fertig. Uns schwebt da beim Hotel nichts besonderes vor, aber der 4WD sollte schon was taugen – schließlich geht Sicherheit vor! Aber die meisten Jeep-Vermietungen schauen wohl eher auf die Angeber, die damit auf der geteerten Strasse fahren…eine Autovermietung schrieb sogar: “Ein zweites Reserverad nimmt nur unnötig viel Platz weg” … Naja, Geschmacksache, wir sind da doch eher der Meinung, ein zweiter Reservereifen kann nicht schaden… Wir sind also noch weiter auf der Suche.