Katherine

Nach dem Frühstück fahren wir gleich weiter nach Katherine und kippen uns dort erst mal einen Kaffee ins Gesicht. Außerdem erfahren wir in einer Internet-Klitsche, dass es nebenan im Restaurant Krokodil zu essen gibt. Das ist genau das, was wir hören wollten. Bis dahin vertreiben wir uns die Zeit in der Tourist Info und informieren uns über die hiesigen Attraktionen. Für morgen buchen wir einen Breakfast Cruise durch die Katherine Gorge. Dort bekommen wir zum Frühstück auf dem Schiff die Schlucht in der aufgehenden Sonne gezeigt. Auf die Frage, ob es in Katherine irgendwo Krokodil zu essen gäbe, sind sich beide Kolleginnen einig – es gibt nirgendwo Krokodil zu essen. Wir wollten sie nicht weiter bloßstellen und lassen unsere Belehrung. Das Krokodil hat vorzüglich gemundet, etwas gummiartige Konsistenz wie Tintenfisch, aber sehr lecker. Mit dem halben Liter Wein, den ich mir zum Essen bestellte, habe ich mich etwas übernommen. Deshalb fährt Micha uns die etwa dreißig Kilometer zu dem Parkplatz, wo die Bootsfahrt morgen losgehen soll. Ich liege sehr schnell im Bett, doch irgendwann des Nächtens treibt mich mein Brand zum Wassertrinken.