Ich dachte, ich hätte schon so ziemlich alles bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen erlebt – von Schuhe ausziehen über abgetastet werden über Fragen zu leeren Marmeladengläsern…
Aber so ein Flug nach Australien kann ja einiges verändern, denn heute kam dann doch noch einmal ein neuer Aspekt hinzu: Sprengstoffkontrolle. Ich wurde von einer streng blickenden Dame gebeten, sie zu begleiten – in einem abgetrennten Bereich stand dann dort ein Monster von einem Analysegerät und eine weitere, nicht mehr ganz so streng blickende Dame wischte dann mit einem Teststreifen erst über mein Fernglas, dann über ein ausgewähltes Buch. Da ich mich in letzter Zeit von Sprengstoffen aller Art ferngehalten hatte, war die Kontrolle hiermit beendet und es ging weiter.
Der Vorteil eines Nachtflugs ist, dass man doch einen guten Teil der langen Zeit verschlafen kann und so waren auch nur noch etwas über 2 Stunden Flugzeit übrig, als ich wieder aufwachte. Die restliche Zeit schaute ich mir noch “10 canoes” an, einen australischen Film in aboriginal Sprache mit englischen Untertiteln. Sehr interessant und eine schöne Einstimmung.
In Singapur angekommen verlief alles recht problemlos am Flughafen, wir tauschten noch ein wenig Geld um und nahmen dann ein Taxi zu Thilos Wohnung. Erste Etappe erreicht.