2. Tauchtag, Great Barrier Reef

Der zweite Tag an Bord der Kanguru Explorer ging schon recht zeitig los: um 5:30 ertönte der Weckruf für den Morning Dive – und da ich ja auch was davon haben wollte, beschloss ich, ebenfalls schnorcheln zu gehen. Außerdem wollte ich natürlich die Unterwasser-Videokamera, die ich mir in Cairns geliehen hatte, ausprobieren. Nach den Schnorchelgängen von gestern fühlte ich mich sicher genug, auch noch ein weiteres Teil mit mir herumzuschleppen.

Ich kam gut zurecht und der letzte meiner heutigen 3 Schnorchelgänge wurde dann auch ein richtiges Erfolgserlebnis. Ich begleitete eine Meeresschildkröte ein Weilchen, bis sie zum Atemholen auftauchte und nach einer Weile entdeckte ich sogar einen kleinen Riffhai, den ich noch kurz auf Videoband bannen konnte. Stähler absolvierte heute ebenfalls 3 Tauchgänge und war mit dem Gesehenen ebenfalls sehr zufrieden. Vor der Überfahrt zum Hafen beschloss ich, diesmal prophylaktisch etwas gegen die Seekrankheit einzunehmen und tatsächlich wird die Fahrt recht rauh. Aber das Mittel wirkte einwandfrei, ich fühlte mich bei der Ankunft immer noch topfit, nicht der Anflug einer Übelkeit wollte sich einstellen, und das ist auch gut so!

Nach dem ich die Videokamera wieder abgegeben hatte, kauften wir uns noch ein Eis und schlenderten langsam zurück zum Hotel. Nachdem wir beide die letzte Nacht nicht besonders gut wegen des Geschaukels des Schiffes schlafen konnten, fielen wir ziemlich fertig bereits um 18 Uhr ins Bett und schliefen bis zum nächsten Morgen.

1. Tauchtag, Great Barrier Reef

Relativ pünktlich um 8 stand der Abholservice vom Cairns Dive Center vor der Türe, um uns zu unserem 2tägigen Tauch/Schnorcheltrip abzuholen. Ein netter Fahrer mit unverkennbarem schweizer Akzent brachte uns zum Büro von CDC, wo wir den Papierkram erledigten und unser erstes Briefing bezüglich der Überfahrt zur Kanguru Explorer, unserem Schif für die nächsten zwei Tage, erhielten. Und diese Überfahrt hatte es dann auch schon in sich. Stähler hatte ein Mittel gegen Seekrankheit geschluckt, da er schon wusste, daß das bei ihm immer etwas problematisch ist. Da ich bisher nie wirklich Probleme mit Schifffahrten hatte, ließ ich es bleiben, allerdings muss ich sagen, daß sich das beinahe als Fehler herausgestellt hätte. Ich hatte es zwar bis zum Schluß gut unter Kontrolle, als jedoch unter den Engländern an Bord das lustige Wettkotzen in die freundlicherweise bereitgestellten Auffangtüten losging, da hatte ich dann doch meine Bedenken, ob das wohl gutgehen würde… Tat es aber – der alte Trick, den Blick fest auf den Horizont zu richten, hat sicher auch geholfen.

An Bord angekommen, wurden wir von einer freundlichen Crew begrüßt und wenig später waren wir auch schon zu unserem ersten Schnorchelgang bzw Tauchgang im Wasser. Insgesamt kamen wir dann am 2.5. noch auf 3 Tauchgänge respektive 2 Schnorchelgänge für mich.

Und – die Welt ist klein – wir trafen auf dem Schiff Christina und Nils wieder, die wir schon in Coober Pedy getroffen hatten.

Unter den Sichtungen waren unter anderem ein Hai, Stachelrochen und eine Meeresschildkröte.

Den Abend ließ ich dann noch mit interessanten Gesprächen mit einem netten Paar aus England und einigen Crewmitgliedern ausklingen.