Auto abgeben und Darwin Flughafen

von | Apr 29, 2008 | Reisebericht | 0 Kommentare

Da wir noch etwas Zeit hatten, bis wir das Auto in Darwin abgeben mussten, entschlossen wir uns, das Museum and Art Gallery of the Northern Territory zu besuchen. Das Museum hat einen sehr gut aufbereiteten naturhistorischen Teil, sehr viel sehr schöne Aboriginal Art und einen interessanten Teil über den Zyklon Tracey. Letzter wird unter anderem recht eindrucksvoll von Bill Bryson in seinem Buch „Frühstück mit Kängurus“ gut beschrieben.

Es gibt beispielsweise einen winzigen Raum, der stockdunkel ist und in dem in heftiger Lautstärke Originalaufnahmen von dem Sturm abgespielt werden, der 1974 Darwin fast komplett dem Erdboden gleich machte. Da ist man dann doch froh, wenn man heil und unversehrt das Museum wieder verlassen kann.

In der wenigen verbleibenden Zeit fuhren wir noch an den East Point, entschlossen uns dann aber, das Militärmuseum nicht mehr zu besuchen, da die Zeit dann doch etwas knapp geworden wäre und uns das Militärische dann doch nicht allzusehr interessiert…

Also fuhren wir weiter zum Partnergeschäft des TCC, das die Rückgabe des Autos abwickeln sollte. Nach langen treuen Diensten war es dann so weit: Wir mussten unseren Toyota LandCruiser wieder abgeben. 8442km weit hat er uns durch Australien gebracht. Oft über geteerte Strassen, aber oft auch in unwegsamem Gelände – immer zuverlässig aber durstig. Unter 15l/100km war nichts zu machen. Dennoch beschlich uns ein wenig Wehmut, da nun der Hauptteil unserer Australienreise, nämlich die Fahrt durchs Outback, endgültig zu Ende war.

Der nette Mitarbeiter der Autofirma hat nochmal alles mit uns durchgecheckt und dann ging es im Taxi zum Flughafen. Der für die nächsten langen Stunden erstmal unser Zuhause wurde, da unser Flug erst um 1:40 Uhr nachts weiterging. Wir nutzten die Zeit, um einige unserer zahlreichen Fotos zu beschriften und ein paar ältere Blogartikel fertigzustellen, außerdem kann man sich, wenn man lange genug an einem Flughafen herumsitzt ja auch prächtig langweilen, was wir dann auch taten.

Irgendwann war es dann so weit und unser „halte den Passagier eine ganze Nacht lang wach“-Inlands-Flug-in-Australien über Brisbane nach Cairns konnte starten.